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10 Tipps für mehr Schwung an grauen Wintertagen

Die kühlen Wintermonate können für uns Mitteleuropäer lang und ermüdend erscheinen. Der Zeitraum zwischen den Sonnenwenden, ergänzt durch eine Zeitumstellung Ende Oktober zeichnet sich bei uns leider nicht selten durch vermehrte Dunkelheit aus. Spätestens im Februar ist es dann so weit, dass sich in unserem Gemüt ein regelrechter "Lichthunger" ausbreitet. Das Buchen einer Reise in wärmere Gefilde mag eine gute Alternative sein. Mit diesen Tipps kannst Du vielleicht auch von  zu Hause der Wärme und dem Licht etwas näher kommen,

1. Bewegung als Energielieferant

Spätestens seit dem oft diskutierten Begriff des "Runner's High" wissen wir, dass bei Bewegung auch schon bei geringen Intensitäten körpereigene Transmitter vermehrt ausgeschüttet werden. Ein vermehrtes Angebot des Botenstoffs Serotonin kann uns vor Trägheit und letztendlich auch vor Depressionen schützen.

2. Flexibel und Spontan bleiben

Die Möglichkeiten für Outdooraktivitäten unter strahlend blauem Himmel sind im Winter begrenzter als in der warmen Saison. Unser Körper verlangt jedoch nach Wärme und Licht. Auch wenn die  durch eine intensive Arbeitswoche  ausgelöste Trägheit Richtung Freitag häufig ihren Höhepunkt erreicht, lohnt es sich, dem Körper in  sonnigen Momenten eine Ladung Licht zu geben.

3. Ernährung

Die Ernährung, orientiert am regionalen und  saisonalen Gemüse kann nicht verkehrt sein. Auch wenn wir in einer hochtechnisierten Welt leben, und uns häufig nicht mehr als Tier wahrnehmen, sind wir dennoch Teil der Natur, und sollten unsere Nahrung dort suchen, wo wir leben.  Wer es exotisch mag, kann gerne hin -und wieder mal zur Ananas greifen.  Sie enthält erhöhte Mengen der Aminosäure Tryptophan, welche im Körper wiederum zum "Glücksbotenstoff" Serotonin umgewandelt wird.

4. Nahrungsergänzung

Eine ausgewogene Ernährung erfordert nicht zwingend den Verzehr von ergänzenden Präparaten . Bei vielen Mitteleuropäern stellt man jedoch in den Wintermonaten einen erniedrigten Vitamin- D -Spiegel fest. Vitamin D wird vom Körper in einem aufwändigen Prozess unter dem Einfluss des Sonnenlichts produziert. Ein zu niedriger Spiegel kann Auswirkungen auf unser Immunsystem haben. Lasst euch dazu von eurem Hausarzt beraten.

5. Träumen und Lesen

Allein die Vorstellung von Wärme und warmen Orten setzt im Körper biochemische Prozesse in Gang. Das träumerische Verhalten, welches uns bei Kindern häufig fasziniert, geht in der Hektik der modernen Welt leider häufig verloren. Doch es ist nie zu Spät zum Träumen und Schwelgen.  Ein gutes Buch kann Anregungen bieten.

6. Wellness

Ein oft gehörter Begriff, der sicherlich auch in den Bereich "Lifestyle" fällt. Die Interpretation  liegt jedoch in jedem selbst. Auch das eigene Bad kann schnell zum Wohlfühl-Tempel werden. Nehmt euch am Tag etwas Zeit für diese Momente.  Übrigens - auch Yoga kann Wellness sein - und bietet viele Möglichkeiten, euch zu mehr Entspannung und Gelassenheit zu tragen.

7. Schlaf

Häufig diskutiert, und häufig wird nach dem optimalen Schlaf gefragt. Unser Schlafbedürfnis ist höchst individuell. Unser Schlaf-Wach-Rhythmus wird jedoch stark durch die Dosierung der täglichen Lichtmenge geregelt. Der Nucleus Suprachiasmaticus ist ein Kerngebiet im Hirn von Säugetieren, welches unter Lichteinfluss unseren Tagesrhythmus koordiniert. Fehlt das Licht, gerät der Rhythmus ins wanken.

8. bleib Sozial

geteiltes Leid ist halbes Leid. Gespräche unter gleichgesinnten Wintermuffeln können helfen, gemeinsam einen Weg aus der Wintertristesse zu finden. Zudem kann es einen enormen Schwung für die eigene Motivation sein, in einer Gruppe ein winterliches Outdoorabenteuer zu erleben.

9. bleib bei Dir

Du weißt selbst meist am besten was gut für Dich ist. Bleib offen für neue Aktivitäten und Anregungen,  doch hör auf Dich und bleib bei Deiner Richtung.

Sie hat Dich weit gebracht und wird Dich weiter begleiten. Vergesse nie Deine Leidenschaft - #FollowYourPassion

10. Geh Laufen

Der Blick aus dem Fenster von November bis März zeigt häufig Monotonie. Veränderungen werden oft gar nicht erkannt, Laufen ist ein Outdoorsport, wenn nicht sogar "der Outdoorsport". Durch den täglichen Lauf durch die heimischen Wälder oder Parks wirst Du jeden Tag kleine Veränderungen an der Natur feststellen, welche Dir zeigen, dass der Frühling gar nicht mehr so weit entfernt liegt.

go personal


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