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Trainingsupdate und erste Wettkämpfe

Foto: SportScheck
Foto: SportScheck

Nach meiner langen Erkältungsserie bin ich ja sowieso schon relativ spät ins regelmäßige Training gestartet. Als dann alles wieder einigermaßen zu laufen schien, setzte sich dann zur Krönung auch noch eine Mandelentzündung drauf....

Aber genug gejammert... das ist jetzt vorbei! Seit ca. 4 Wochen bin ich konstant ins Training gestartet und habe nun auch schon 2 Wettkämpfe hinter mir. 

Vor 2 Wochen ging es am Sonntag, den ersten Juni ,morgens nach Augsburg zum Stadtlauf von Sportscheck. Ein Halbmarathon sollte mal wieder her. Die Vorbereitung dafür war dank meiner geschwollenen Mandeln sehr sparsam. Der Fokus lag auf dem Intervalltraining. So habe ich es zumindest 2 mal auf die Bahn geschafft und kurze knackige Intervalle von 400-1000m abgespult. Am Renntag lief es für mich gegen Ende dann doch recht gut. Am Anfang hab ich mich durch einen ziemlich flotten Start mitreißen lassen. Ich war echt verwundert, als ich in einer Gruppe von über 10 Läufern mit einem 3:30 Pace auf den ersten 2 Kilometern startete. Denn ab da nahm ich das Tempo raus. Bei Km 5 fühlte ich mich irgendwie recht elend. Die Beine begannen schon zu schmerzen und meinem Kopf fiel es nicht leicht, meinen Beinen einen 3:50 Pace vorzuschreiben. Und kurzzeitig kam da auch der Gedanke daran, einfach gemütlich zu machen, und einen entspannten Sonntagslauf aus dem Stadtlauf zu machen. Ja, Laufen ist echt ein mentaler Sport... Bis Kilometer 10 bemühte ich mich stur zu bleiben, was letztendlich auch gelang. Dann passierte, was ich irgendwie schon erahnt hatte. Bis Kilometer 10 Lag ich irgendwo zwischen Platz 12 und 15. Doch dann sammelte ich langsam ein par Läufer ein, bei welchen sich nun das zu hohe Anfangstempo rächte. Mental gab mir das natürlich einen zusätzlichen Push, und die 2. Hälfte des Halbmarathons lief für mich (sehr untypisch für mich) erstaunlicherweise deutlich besser.

Den Zieleinlauf in Augsburg finde ich einfach echt schön. Der letzte Kilometer verläuft kerzengerade auf einem brettebenen Stück. Links und rechts steht das Publikum und man wird so von den jubelnden Zuschauern  ins Ziel getragen. Ich beendete den Lauf nach 1h und 20 min auf dem 9.Gesamtrang womit ich angesichts der wenigen Trainingskilometer und des mangelnden Tempotrainings sehr zufrieden bin.

Am 18.Juni sollte dann der erste wirkliche Trailwettkampf, beim Zugspitz-Ultratrail für mich sein. Wie letztes Jahr startete ich auf der Basetrail-Strecke, wobei einen Distanz von 25 Km und ein positiver Höhenunterschied von 1600m zu bewältigen ist. Das Wetter war mal wieder Zugspitz-Trail-mäßig durchwachsen. Bei düsteren Wolken und leichtem Nieselregen startete ich um 11:30 in Garmisch. Nachdem man den Ort nach ca. 2 km verlassen hat, geht es auch gleich in den ersten Anstieg, der relativ steil ist. Ich versuchte anfangs dennoch in Reichweite der Führung zu bleiben.

Das gelang eigentlich relativ gut. Bis zur 2. Verpflegungsstation lag ich noch auf Top 10 Positionierung. 

Nun fehlten noch ca. 400 Höhenmeter ehe es in den Downhill Richtung Grainau geht. Im Anstieg bis zur Bergstation der Alpspitze merkte ich dann doch die fehlenden Höhenmeter dieser Saison. Nachdem ich bis zu diesem Punkt eigentlich die Anstiege vorwiegend laufend zurückgelegt hatte, musste ich nun in den Wanderschritt übergehen.

Dabei wurde es auf knapp 2000m ziemlich kühl. Ich blieb kurz stehen, um die Jacke aus dem Laufrucksack zu befreien. Das lief irgendwie nicht so geübt, denn meine Verfolger kamen mir nun deutlich näher und ich brauchte gefühlt eine Ewigkeit bis ich die Jacke an hatte.

An der Bergstation der Alpspitzbahn ist der höchste Punkt der Strecke bei 2000m erreicht. Von nun an ging es in den Downhill. Das Bergablaufen ging ich sehr kontrolliert an. Die Muskeln haben im Anstieg doch schon etwas gelitten und waren nicht mehr frisch genug für einen Speed-Downhill. So musste ich auf dem Weg bergab Richtung Grainau auch nochmal ein par Läufer passieren lassen. Im Ziel kam ich nach einer Zeit von 2h und 59 Minuten auf Platz 15 an. 

Meinen 3. Platz aus dem letzten Jahr konnte ich damit nicht verteidigen... das war aber dieses Jahr auch gar nicht meine Absicht. Gesund, Fit und ohne Verletzung sollte der erste Trail-Wettkampf dieses Jahr ablaufen, und das ist auf ganzer Linie gelungen. Im Ziel wurde ich ganz herzlich von Dani empfangen. Nach ein bisschen Verpflegung und einem Ratsch mit alten Bekannten ging es dann zurück Richtung Heimat. Die nächsten Wettkämpfe können kommen, und ich freu mich drauf :-)

 

Ein Riesen Dankeschön an den nicht zu überbietenden Support von meinem Baby, und natürlich wie immer ein großes Dankeschön für die Hervorragende Unterstützung durch Wobenzym und Salomon.

 

Bis Bald

 

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