Vom Sinn und Nutzen von Sport- und Laufreisen

Zahlreiche Reiseanbieter und auch große Sportgeschäfte bieten mittlerweile eine breite Palette an Sport- und Trainingsreisen an. Nicht selten stellt man sich entweder selbst, oder hin und wieder der Kollege  in der Arbeit die Frage, ob dass denn überhaupt Sinn ergibt.

Zugegebener Maßen klingt es vorerst schon verwunderlich, wenn ein sog. "Hobbyathlet" mehr als die Hälfte seines Jahresurlaubs trainierend auf fernem Terrain verbringt, und dann nach dieser Phase gleich wieder in den Berufsalltag sprintet. Dennoch bietet gerade der Laufsport einfach eine simple und zugleich geniale Lösung, um in anderen Städten und Orten , ohne große Zusatzkosten die Region zu erkunden.

Ganz klar ist nicht jede Kultur den in Funktionskleidung strahlenden Athleten sympathisch zugewendet, und auch sollte man sich vor einer Reise grob im klaren über die gesellschaftliche Stellung der Region zum Ausdauersport sein.

Dennoch kennen wir doch eine ähnliche Problematik, wenn der Top gestylte Manager durch die Slums von Rio de Janeiro schlendert.

Der Laufsport bietet da zumindest eine simple Methode, um zum einen das heimische Fitness-Studio mit in den Koffer zu packen, und hat zum anderen die Möglichkeit, seine Sightseeingtour selbst zu planen, ohne auf den Plan der dortigen öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sein zu müssen


Trainingsreisen sind für viele Nicht-Läufer schwer nachzuvollziehen. Sie haben nach Rückkehr des Athleten oft den Anschein, als hätte der Sportler im Urlaub nur trainiert und sich mit nichts anderem beschäftigt. Die Realität aus Sichtweise eines Athleten ist da oft eine andere. Gerade im hektischen Berufsalltag, fällt es schwer die Motivation für das regelmäßige Training aufrecht zu erhalten. Folgen sind nicht selten Leistungsabfall, Übermüdung, Reizbarkeit und gehäufte Krankheiten. 

Im Urlaub sieht das ganze etwas anders aus. Allein die 10 Stunden Tageslicht (je nach Ort) bieten mehr Optionen. So kann der Tag mit einer Trainingseinheit begonnen werden, und die restlichen 8 Stunden bleiben nach wie vor zum erholen. Zudem bietet das Laufen die Möglichkeit, die lokale Natur genauer unter die Lupe nehmen zu können.

Ein weiteres umstrittenes Thema sind Reisen zu großen Sportveranstaltungen wie z.B. Städtemarathons. Einer der wohl beliebtesten Marathons ist der New York Marathon im Herbst. Häufig kommen Fragen wie, wozu für so viel Geld  in eine Stadt zu reisen, wo womöglich auch schon ein Blizzard zu dieser Jahreszeit wütet. Und dann auch noch 42,195 km durch eine Metropole, wo man hinterher um Treppengeländer hängend die Gang zur nächsten U-Bahn sucht.

Dennoch haben auch diese Reisen, wenn Sie sinnvoll geplant sind, ihren ganz besonderen Reiz. Sie bieten die Möglichkeit das Trainingsjahresziel mit dem Genuss einer Städtereise zu verbinden. Denn geschickt geplant, fällt der Wettkampf in die Anfangstage des Urlaubs, und die verbleibenden Tage bieten Körper und Geist die  Möglichkeit durch Sightseeing Touren halb-aktiv zu regenerieren. Und da darf dann eben auch der Laufschuh im Koffer bleiben, und die häufig im Pauschalpreis enthaltene Sightseeing Tour kann gut genutzt werden.

Die Informationsplattform, welche u.a. auch Sportreisen vermittelt, GetYourGuide, hat einen sehr anschaulichen und informativen Marathon Guide entworfen. Hier findet Ihr die wichtigsten Facts wie Termine, Preise, Bestzeiten,.... rund um die großen Marathonveranstaltungen. Ein Klick auf die Seite (Klick auf das Bild) lohnt sich auf alle Fälle.

Ähnlich wie das Training selbst, sollte eine  Sport- oder Wettkampfreise manchmal auch gut geplant sein. Denn so gibt es auch keine komischen Fragen vom Chef, wenn Ihr schmerzverzehrt den Weg vom 3.Stock zur Cafeteria antretet um den Heißhunger oder Unterzucker mit einem Schokoriegel zu stillen.

In diesem Sinne :   Happy Holliday 

 

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