Transvulcania Training, Woche 7 und das unglaubliche DötziSkyrace

Die 7. Woche der Transvulcania-Vorbereitung gehört nun der Vergangenheit an, und sie stand ohne Zweifel unter dem Motto Höhenmeter....

Zunächst die kleine Übersicht:


Montag: nach den 70 Km vom letzten Sonntag hab ich mir erstmal 2 Ruhetage gegönnt, somit stand auf am Montag

                  noch Regeneration auf dem Programm (Arbeiten, Badewanne, Blackroll)


Dienstag: Stürmischer Abendlauf mit Florens über 16 Km in 4:36/Km


Mittwoch: Da stand leider wieder ein 24h Dienst in der Klinik an und somit ein Ruhetag


Donnerstag: Entspannter 15 Km Lauf mit Florens mit 4:39/km


Freitag: regenerative 10 Km (5:01/Km)


Samstag: Dötzi Skyrace, 11 mal am Gipfel, 39 Km und 4865 Höhenmeter ( Laufzeit 9h24min)


Sonntag: Ruhe- und Schlaftag



Wochenumfang:  80 Km 5000 Höhenmeter

 

 

Bereits am Anfang der Woche war die Prognose für das Osterwochenende nicht wirklich gut. Martin und ich wollten auf jeden Fall in die Berge und jetzt mal ordentlich Höhenmeter machen. Dennoch hatten wir auch nicht mehr so richtig Lust auf Schnee. Also musste ein niedriger Gipfel her. Ein niedriger Gipfel und trotzdem viele Höhenmeter, wie geht das denn? - Genau: mit dem Dötzi Skyrace. Das Event wurde Anfang des Jahres von den Reichenhaller Lokalmatatoren, u.a. vom Gripmaster und seinem Zauberlehrling (Philipp Reiter, Team Salomon), ins Leben gerufen.

Der Dötzenkopf ist mit 1001m der niedrigste Gipfel der Berchtesgadener Alpen. Die Strecke des Skyrace führt vom Parkplatz in Bayrisch Gmain über eine 1,8 Km lange Strecke hoch zum Dötzenkopf. Dabei sind ca. 440 Höhenmeter zu bewältigen. Im Dötzi Skyrace gibt es verschiedene Kategorien wie z.B. der schnellste Aufstieg (aktueller Rekord Philipp Reiter mit 18min 24sec), oder die meisten Aufstiege an einem Tag (Rekord aktuell von Andreas Wiesinger mit 16mal). Wir wollten uns an den Rekord von Andreas Wiesinger ranwagen und hatten 17 Aufstiege geplant. Wir hatten uns ein grobes Zeitfenster von 45 min pro Aktion gegeben (30 min für den Aufstieg und 15 min für den Downhill). Damit waren wir anfangs auch gut im Zeitfenster, da wir die Anstiege mit teilweise 23-25 min gut schafften. Problematischerweise wurde es bei zunehmendem Schneefall oben immer glatter, und so brauchten wir später für die Downhills länger als für den Aufstieg. Ein zermürbendes Gefühl. Und nachdem wir zum 3. mal unsere komplett durchnässte Kleidung wechselten, kamen wir zu dem Entschluss, nach 11 mal Schluss zu machen. Damit hatten wir trotzdem beide neue Rekorde:  Martin ist bereits früher schon 10 mal am Gipfelkreuz gewesen und hat somit heute einen draufgelegt. Ich habe mit 4865 Höhenmeter den positiven Aufstieg der Transvulcania übertroffen, und habe zuvor noch nie so viele Höhenmeter an einem Tag gemacht. Und erfreulicherweise haben wir dann hinterher noch erfahren, dass die Wertung nun wieder von neuem beginnt. Die Regel ist jedoch: Ein Rekord darf für 14 Tage nicht gebrochen werden. Jetzt heißt es bibbern, aber die nächste große Aktion am sagenumwobenen Schicksalsberg ist bereits geplant.

Hier noch ein par Eindrücke vom Rekordversuch, und ein Bericht des BR über das Dötzi Skyrace.


Wer mehr über den Dötzi erfahren möchte sollte auf jeden Fall mal auf dem Super Trailrunning-Blog von Steve Auch vorbeischauen: uptothetop.de

 

Bis Bald ;-) KeepOnRunning

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Kommentare: 2
  • #1

    Steve (Montag, 06 April 2015 14:44)

    Danke für den Link!

    Bis zum nächsten Angriff auf den Dötzi;
    dann bei hoffentlich besserem Wetter. Zur Zeit ist aber auch der Wurm drin.

    Gute Regeneration und nochmal Hut ab vor dieser Leistung bei diesem Wetter

  • #2

    Marius (Montag, 06 April 2015 15:27)

    Danke Steve! Nach der Transvulcania geht's auf jeden Fall wieder auf ;-)

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